Deepfakes, KI-Memes und vermeintlich journalistische Beiträge, deren Autoren Sprachmodelle sind, verbreiten sich rasant über Blogs, Social Media und Influencer und öffnen Desinformation sowie demokratiefeindlichen Strömungen Tür und Tor. Besonders junge Menschen werden so schnell erreicht.
Die Schülerinnen und Schüler von heute werden nicht nur in Zukunft unsere Gesellschaft gestalten, sondern sind teilweise bereits bei der Landtagswahl im Jahr 2027 wahlberechtigt. Die Fähigkeit, manipulierte Inhalte, Bots und gezielte Falschinformationen zu identifizieren, trägt auch zu einer informierten Wahlbeteiligung bei und sensibilisiert für Gefährdungen demokratischer Prozesse im digitalen Raum. Dazu gehören beispielsweise die Auseinandersetzung mit Radikalisierung in sozialen Netzwerken und ein reflektierter Umgang mit Künstlicher Intelligenz.
Auch dass ein KI-Chatbot zur „Vertrauensperson“ wird oder die Bindung zu Influencern stärker ist als zu realen Kontakten, sind bereits reale Entwicklungen, die in den gesellschaftlichen Fokus rücken – und damit auch in den Schulalltag.
Wie können wir Schülerinnen und Schüler von der Grundschule bis hin zum Berufskolleg im Umgang mit diesen Herausforderungen ihrer Lebensrealität unterstützen?
Das waren die Fragen, die an diesem Tag in aktuellen und praxisnahen Workshops behandelt worden sind. Wir haben zum zweiten Mal an dieser Veranstaltung teilgenommen, bietet sie uns doch wertvolle Impulse für unsere Arbeit im Bereich Medienprävention. Auch auf dem Markt der Möglichkeiten war der Austausch mit zahlreichen Akteuren in konstruktiver und entspannter Atmosphäre möglich,
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https://www.lernen-digital.nrw/kompetent-im-netz-kin/kin-kompetent-im-netz-zwischen-manipulation-ki-und-demokratie
